Ratgeber & News

Wie saldiaCore entstanden ist – aus unserer eigenen Not

Wir haben hunderte Tools ausprobiert, eingeführt und wieder gewechselt – bis es uns reichte und wir unsere Business-Software selbst gebaut haben. So entstand saldiaCore.

Men Wälti Men Wälti 12. März 2026 6 Min. Lesezeit
Wie saldiaCore entstanden ist – aus unserer eigenen Not

Die Geschichte von saldiaTools habe ich euch ja schon erzählt – die begann mit einem Glas Appenzeller am Stammtisch. Diese hier ist anders. saldiaCore ist nicht aus einer netten Apéro-Idee entstanden, sondern aus purer Verzweiflung. Aus unserer eigenen.

Hunderte Tools, hundert Mal genervt

Wer eine Firma führt, kennt das Spiel: Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Tool. Eines fürs CRM, eines für die Support-Tickets, eines für Projekte, eines für die Zeiterfassung, noch eines für die Ferienplanung. Wir haben über die Jahre ehrlich gesagt hunderte davon ausprobiert. Eingeführt, das Team geschult, Daten migriert – und ein halbes Jahr später wieder gewechselt, weil's doch nicht passte.

Das eigentliche Problem war nie das einzelne Tool. Es war, dass keines mit dem anderen sprach. Der Kunde im CRM wusste nichts vom offenen Support-Ticket. Die Stunden im Zeiterfassungs-Tool landeten nicht in der Offerte. Jeder hatte zehn Tabs offen und trotzdem nie das ganze Bild. Wir haben mehr Zeit damit verbracht, Tools zu verwalten, als damit zu arbeiten.

Und es kam noch etwas dazu, das uns richtig genervt hat: Jedes Tool konnte zwar irgendetwas richtig gut – aber kein einziges konnte alles, was wir brauchten. Wir haben sogar drei, vier ähnliche Tools nebeneinander getestet, und jedes Mal das gleiche Bild: Das eine hatte das beste CRM, das andere das schönste Ticketing, das dritte die cleverste Zeiterfassung – aber nie steckte das alles in einem. Irgendwann haben wir den Spiess umgedreht: Wir haben uns aus all diesen hundert Tools überall das Beste herausgepickt und genau diese Rosinen in unsere eigene Lösung eingebaut.

Irgendwann hob es uns den Deckel

Und dann kam dieser eine Moment – ich glaube, es war wieder mal eine Tool-Migration, die schiefging – an dem es uns schlicht den Deckel hob. Wir sassen da und sagten: «Jetzt reicht's. Wir hören auf zu suchen.» Wenn es da draussen nichts gibt, das sauber zusammenspielt und für ein Schweizer KMU gemacht ist, dann bauen wir es eben selbst. Genau so, wie wir es brauchen, ohne Kompromisse.

Also haben wir angefangen. Ein Modul nach dem anderen, alles unter einem Dach, alles miteinander verbunden. Aus dem Frust wurde ein Werkzeug – und aus dem Werkzeug wurde saldiaCore. Zum ersten Mal sahen wir die ganze Kundenhistorie an einem Ort, vom ersten Kontakt über das Projekt bis zur Rechnung. Kein Tool-Hopping mehr.

Eigentlich war's nie zum Verkaufen gedacht

Und jetzt kommt der Teil, den ich besonders mag: saldiaCore war nie als Produkt geplant. Es war unser internes Werkzeug, für uns gebaut, basta. Wir wollten damit kein Geld verdienen, wir wollten einfach endlich in Ruhe arbeiten.

Dann haben wir es ein paar befreundeten Webagenturen gezeigt – einfach so, um zu erzählen, woran wir gerade tüfteln. Und immer wieder fiel derselbe Satz: «Genau so etwas brauchen wir auch.» Beim ersten Mal haben wir gelacht, beim dritten Mal haben wir nachgedacht, beim fünften Mal war klar: Ja, klar, warum nicht. Wenn es uns so hilft, hilft es anderen genauso – also dürfen sie es gerne auch für sich nutzen.

Für uns ist das sogar ein Gewinn: Je mehr Leute saldiaCore einsetzen, desto besser können wir es gemeinsam weiterentwickeln. Zusammen mehr erreichen ist mir ehrlich gesagt immer lieber, als jeder für sich im eigenen Gärtchen. Zusammen ist besser als gegeneinander – das ist nicht nur ein netter Spruch, das ist genau der Grund, warum aus unserem internen Tool ein offenes Produkt wurde.

Was heute in saldiaCore steckt

Aus dem Frust von damals ist eine richtige All-in-One-Plattform für Schweizer KMU geworden – alles verbunden, mit bexio-Anbindung und integrierter KI:

  • CRM & Verkauf – Kontakte, Firmen und Deals in einer visuellen Pipeline, mit der ganzen Kundenhistorie an einem Ort.
  • Support & Ticketing – Anfragen aus E-Mail, WhatsApp, Telefon und Formularen gebündelt in einem Ticketsystem.
  • Projekte & Aufgaben – Projekte mit Budget, Phasen und Teamrollen, Arbeit organisiert über Boards und Listen.
  • Zeiterfassung – Zeit direkt auf Tickets und Aufgaben erfassen; sie landet automatisch am richtigen Ort und wird über bexio zur Rechnung.
  • Personal & HR – Arbeitszeiten, Abwesenheiten und Ferien nach Schweizer Arbeitsrecht verwalten.
  • KI & Automatisierung – eine integrierte KI durchsucht deine Daten in natürlicher Sprache und hilft im Support und bei wiederkehrenden Abläufen.
  • Gamification – XP, Levels und Badges, die das Team bei Laune halten. Weil Arbeit auch Spass machen darf.

Wichtig: saldiaCore ersetzt deine bexio-Buchhaltung nicht, sondern ergänzt sie. bexio bleibt für Buchhaltung und Fakturierung, saldiaCore steuert das operative Geschäft – und die beiden reden über die bexio-Anbindung sauber miteinander.

Und so geht's weiter

Das Schöne an einer Software, die aus echtem Frust entstanden ist: Wir merken sofort, wenn etwas nervt – weil wir sie selbst jeden Tag nutzen. Wir sind unser eigener strengster Kunde. Und seit ein paar Agenturen mit an Bord sind, kommen die besten Ideen plötzlich von überall. Genau so soll es sein.

Und auch hier gilt, was schon bei der saldiaTools-Geschichte galt: Wenn du mit mir darüber reden willst, dann komm an unseren saldiaStammtisch. Vielleicht erkennst du dich in diesem Tool-Wahnsinn ja wieder – zu viele Programme, zu viele Logins, und am Ende doch kein Überblick. Falls ja, zeig mir bei einem Apéro die drei, vier Tools, mit denen du dich gerade quälst, und ich zeig dir, wie wir das bei uns gelöst haben. So eine Frustrationskurve verstehe ich nämlich am besten, wenn sie mir jemand persönlich erzählt – mit einem Appenzeller in der Hand statt durch ein Headset.

Den ersten Schritt machst du am einfachsten über unser Kontaktformular. Den zweiten machen wir dann gemeinsam am Tisch. Ich freu mich drauf. Bis bald, Bidu.

P.S. Falls du dich fragst, womit wir saldiaCore, diese Website und eigentlich unseren ganzen Alltag betreiben: Die Antwort versteckt sich ganz unten in der Fusszeile, gleich beim «Gemacht in der Schweiz, mit …». Fahr über die kleine Grafik und klick sie an – du wirst es gleich merken. 🥃

Häufige Fragen (FAQ)

Wie ist saldiaCore entstanden?

Aus unserer eigenen Not. Über Jahre haben wir hunderte Tools ausprobiert, eingeführt und wieder gewechselt – ein Tool fürs CRM, eines für Tickets, eines für Projekte, eines für die Zeiterfassung. Irgendwann hob es uns den Deckel, weil nichts sauber zusammenspielte. Also haben wir aufgehört zu suchen und alles selbst gebaut – genau so, wie wir es brauchen. So entstand saldiaCore.

War saldiaCore von Anfang an als Produkt zum Verkauf gedacht?

Nein. saldiaCore haben wir zuerst nur für uns selbst gebaut, als internes Werkzeug. Erst als wir es ein paar Webagenturen gezeigt haben und immer wieder der Satz fiel «genau so etwas brauchen wir auch», haben wir es geöffnet. Wenn es anderen genauso hilft, dürfen sie es gerne nutzen – zusammen lässt sich eine Lösung sowieso besser weiterentwickeln.

Welche Bereiche deckt saldiaCore ab?

CRM & Verkauf, Support & Ticketing, Projekte & Aufgaben, Zeiterfassung, Personal & HR sowie KI & Automatisierung – ergänzt um Gamification. Weil alles verbunden ist, ist die Kundenhistorie modulübergreifend sichtbar und erfasste Zeit wird direkt in bexio zur Rechnung.

Ersetzt saldiaCore meine bexio-Buchhaltung?

Nein, saldiaCore ergänzt bexio. bexio bleibt dein Buchhaltungs- und Fakturierungssystem, saldiaCore deckt das operative Geschäft ab – CRM, Support, Projekte, Zeiterfassung und HR. Über die bexio-Anbindung fliessen Offerten und abrechenbare Zeit direkt in bexio, ohne Stunden von Hand zu übertragen.

Was kostet saldiaCore?

saldiaCore wird als individuelle Lösung zum Preis auf Anfrage angeboten, weil jedes Team andere Anforderungen hat. In einem kurzen Gespräch klären wir deinen Bedarf und schnüren ein passendes Paket – am einfachsten über das Kontaktformular. Preise können sich ändern.

Teilen

Hopp Schwiiz! 🇨🇭