Ratgeber & News

TWINT im Onlineshop: welche Zahlungsarten du brauchst

TWINT im Onlineshop, Kreditkarten, PostFinance, Apple/Google Pay: welche Schweizer Zahlungsarten dein Shop wirklich braucht und wie saldiaPay sie bündelt.

Stefan Sempach Stefan Sempach 20. August 2025 6 Min. Lesezeit
TWINT im Onlineshop: welche Zahlungsarten du brauchst

Wer in der Schweiz einen Onlineshop betreibt, stösst früher oder später auf dieselbe Frage: Welche Zahlungsarten muss ich anbieten, damit Kundinnen und Kunden den Kauf wirklich abschliessen? Die ehrliche Antwort ist nicht "so viele wie möglich", sondern "die richtigen für deinen Markt". In der Schweiz heisst das vor allem: TWINT, Kreditkarten, PostFinance und mobile Wallets wie Apple Pay und Google Pay. In diesem Ratgeber ordnen wir ein, warum lokale Zahlungsarten die Conversion beeinflussen, was ein Payment Service Provider (PSP) eigentlich macht und wie du diese Methoden mit saldiaPay über einen Vertrag und ein Dashboard abdeckst.

Warum lokale Zahlungsarten die Conversion beeinflussen

Der Checkout ist die letzte Hürde vor dem Kauf – und genau hier brechen viele Bestellungen ab. Ein häufiger Grund: Die bevorzugte Zahlungsart fehlt. In der Schweiz hat sich TWINT als Mobile-Payment-Standard etabliert, vor allem bei jüngeren Käuferinnen und Käufern und bei spontanen Bestellungen vom Handy. Wer TWINT im Checkout nicht anbietet, verliert potenziell genau die Kundschaft, die mit zwei, drei Klicks bezahlen möchte.

Das heisst nicht, dass eine einzige Methode reicht. Unterschiedliche Menschen vertrauen unterschiedlichen Wegen: Manche zahlen lieber mit Kreditkarte, andere setzen auf PostFinance, wieder andere nutzen das Wallet, das ohnehin auf ihrem Smartphone hinterlegt ist. Eine gute Faustregel: Biete die Methoden an, die dein Zielpublikum erwartet – und mach den Checkout so kurz wie möglich. Lokale Zahlungsarten sind dabei kein Nice-to-have, sondern ein Vertrauenssignal: Ein Schweizer Logo im Checkout wirkt vertrauter als ein rein internationales Bezahlfenster.

Die vier Zahlungsarten, die ein Schweizer Shop wirklich braucht

Statt einer endlosen Liste lohnt sich der Blick auf die Methoden, die in der Schweiz tatsächlich den Unterschied machen:

  • TWINT – die beliebteste Schweizer Mobile-Payment-Lösung. Für viele Kundinnen und Kunden ist sie im Checkout fast schon Pflicht.
  • Kreditkarten (Visa, Mastercard, Amex) – der internationale Standard, den fast alle erwarten und der auch für Gäste aus dem Ausland funktioniert.
  • PostFinance Card & E-Finance – erreicht Millionen PostFinance-Kunden in der Schweiz, die diesen Weg gewohnt sind.
  • Apple Pay & Google Pay – die mobilen Wallets für einen schnellen Checkout ohne manuelle Karteneingabe.

Zusätzlich kann Rechnungskauf und Ratenzahlung sinnvoll sein, wenn dein Sortiment dazu passt – etwa bei höheren Warenkörben. Auch das deckt saldiaPay ab. Wichtig bleibt: Du musst nicht jede erdenkliche Methode anbieten, sondern die, die zu deinem Publikum und deinen Margen passen.

Was ist ein PSP – und warum brauchst du einen?

Ein Payment Service Provider (PSP) ist der Dienstleister, der Zahlungen für dich technisch abwickelt. Ohne PSP müsstest du mit jeder Zahlungsart einzeln Verträge schliessen, jede Schnittstelle separat anbinden und jede Abrechnung getrennt verwalten. Ein PSP bündelt das: Er nimmt die Zahlung im Checkout entgegen, prüft und autorisiert sie, kümmert sich um Sicherheit und Compliance und zahlt dir den Umsatz aus.

saldiaPay ist unser Schweizer PSP. Über einen einzigen Vertrag und ein Dashboard akzeptierst du alle gängigen Schweizer Zahlungsmethoden – TWINT, Kreditkarten, PostFinance und mehr – online und sogar ohne eigenen Onlineshop. Die Abrechnung erfolgt in Schweizer Franken. Genau das ist der Unterschied zu Lösungen, bei denen du am Ende mehrere Verträge und mehrere Logins jonglierst.

Ein Vertrag, ein Dashboard: so bündelt saldiaPay

Der praktische Vorteil eines Schweizer PSP zeigt sich im Alltag. Statt Transaktionen über verschiedene Anbieter zusammenzusuchen, siehst du in einem Dashboard alle Zahlungen und Zahlungsmethoden zentral. Dazu gehören Reporting, Transaktions-Historie, automatische Auszahlungen auf dein Bankkonto und ein Export als CSV oder PDF für die Buchhaltung.

Auf der Sicherheitsseite bringt saldiaPay PCI DSS Level 1, 3D Secure 2.0, Betrugserkennung und verschlüsselte Datenübertragung mit – und die Daten werden in Schweizer Rechenzentren gespeichert. Du musst dich also nicht selbst um die Karten-Compliance kümmern. Den Support erhältst du aus der Schweiz auf Deutsch.

Praktisch ist auch, dass du saldiaPay nicht zwingend mit einem Shop koppeln musst. Über Zahlungslinks, Payment Pages, Spendenformulare und digitale Rechnungen kassierst du auch ganz ohne Onlineshop – etwa für Dienstleistungen, offene Rechnungen oder Spenden. Für den stationären Einsatz oder an Märkten gibt es zudem QR Pay.

Wie das mit saldiaShop zusammenspielt

Wenn du noch keinen Shop hast oder umziehen möchtest, lohnt sich der Blick auf saldiaShop. Die Schweizer E-Commerce-Plattform wird in der Schweiz gehostet, Hosting ist inklusive, und die Schweizer Zahlungsarten sind über saldiaPay vorinstalliert. Statt eine Bezahllösung erst aufwendig zu integrieren, aktivierst du die Zahlungen im Shop. In den saldiaShop-Tarifen sind Online-Zahlungen gegen einen Aufpreis von CHF 5 vorgesehen.

Technisch ist saldiaPay aber nicht auf saldiaShop beschränkt. Es gibt eine Hosted Checkout Page, ein einbettbares Widget, Plugins für WooCommerce, Shopify, Magento und Prestashop sowie eine REST-API mit Webhooks. Damit deckst du sowohl den Einstieg mit einem fertigen Shop als auch individuelle Integrationen ab.

Welcher saldiaPay-Plan passt?

saldiaPay startet bei CHF 5 pro Monat (jährlich abgerechnet) im Plan Easy, der Visa & Mastercard, TWINT, PostFinance sowie Apple Pay & Google Pay und ein Basis-Dashboard enthält. Der Plan Advanced ab CHF 15 pro Monat bietet ein erweitertes Dashboard, Telefon- und E-Mail-Support sowie unter anderem TWINT (1.5 %) und TWINT BNPL (2.5 %). Der Plan Enterprise ab CHF 49 pro Monat richtet sich an hohe Transaktionsvolumen mit tieferen Gebühren – etwa TWINT (1.3 %), TWINT BNPL (2.3 %) und PostFinance (1.8 % + 0.30 CHF) – sowie Prioritäts-Support und individuellen Konditionen auf Anfrage. Welcher Plan passt, hängt von deinem Transaktionsvolumen ab. Preise können sich ändern.

Unser ehrlicher Rat: Starte nicht mit der grössten Variante, sondern mit der, die zu deinem heutigen Volumen passt – und wachse mit, wenn die Bestellungen zunehmen. Wer TWINT im Onlineshop priorisiert, sollte zudem auf die TWINT-bezogenen Konditionen der jeweiligen Pläne achten.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie biete ich TWINT in meinem Onlineshop an?

Du brauchst einen Payment Service Provider, der TWINT unterstützt. Mit saldiaPay ist TWINT direkt enthalten – über einen Vertrag und ein Dashboard, zusammen mit Kreditkarten, PostFinance und Apple Pay & Google Pay. Bei saldiaShop sind die Schweizer Zahlungsarten über saldiaPay bereits vorinstalliert, sodass du TWINT im Checkout aktivieren kannst.

Welche Zahlungsarten braucht ein Schweizer Onlineshop wirklich?

In der Regel TWINT, Kreditkarten (Visa, Mastercard, Amex), PostFinance sowie Apple Pay und Google Pay. Diese decken die gängigsten Erwartungen in der Schweiz ab. Optional ergänzt Rechnungskauf und Ratenzahlung das Angebot, wenn dein Sortiment dazu passt. Wichtig ist, die Methoden anzubieten, die dein Zielpublikum erwartet.

Was ist ein PSP?

Ein Payment Service Provider (PSP) wickelt Zahlungen für dich ab: Er nimmt sie im Checkout entgegen, autorisiert sie, kümmert sich um Sicherheit und Compliance und zahlt den Umsatz aus. saldiaPay ist ein Schweizer PSP, mit dem du alle gängigen Schweizer Zahlungsmethoden über einen Vertrag akzeptierst und in CHF abgerechnet wirst.

Was kostet saldiaPay?

saldiaPay startet bei CHF 5 pro Monat (jährlich abgerechnet) im Plan Easy. Darüber gibt es Advanced ab CHF 15 pro Monat (erweitertes Dashboard, tiefere Gebühren) und Enterprise ab CHF 49 pro Monat (tiefste Gebühren für hohe Transaktionsvolumen). Welcher Plan passt, hängt von deinem Transaktionsvolumen ab. Preise können sich ändern.

Kann ich Zahlungen auch ohne Onlineshop einziehen?

Ja. Neben dem Checkout für deinen Shop bietet saldiaPay Zahlungslinks, Payment Pages, Spendenformulare und digitale Rechnungen. Damit kassierst du auch ganz ohne eigenen Shop – etwa für Dienstleistungen, offene Rechnungen oder Spenden direkt per Link oder Formular.

Teilen

Hopp Schwiiz! 🇨🇭